Diagnostik
Angstpatienten haben
oft eine jahrelange Ärzteodyssee hinter sich, da entweder Ärzte die
körperlichen Beschwerden nicht als Angststörung diagnostiziert haben,
oder weil Angstpatienten selbst nicht akzeptieren wollen/können,
dass dieser Komplex von Symptomen einer psychischen Störung
Da die Diagnose Angststörung oft erst nach endlosen und erfolglosen
Behandlungsversuchen gestellt wird, endet für einen Teil der
Betroffenen die Störung chronisch.
Viele Angsterkrankte befürchten organische Ursachen ihrer
Symptomatik und suchen deshalb als erstes ärztliche Hilfe.
Allerdings kann in den meisten Fällen nach einer medizinischen
Untersuchung eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden.
Medizinisch abgeklärt werden sollte in jedem Fall die Funktionen des
Herzens und der Schilddrüse um eine organische Krankheit
auszuschliessen.
In einem nächsten Schritt ist eine psychologische
Differentialdiagnostik notwendig, um die Indikation einer
Psychotherapie zu klären.
Behandlung
So verschieden die Ursachen einer Angststörung sein können (Schicksalsschläge, schwere Unfälle, traumatische Erlebnisse, ständige vorgelebte übertriebene Ängste,...) so verschieden sind auch die Therapieangebote und Möglichkeiten.
Eine medikamentöse
Behandlung im Falle einer Angststörung kann sehr hilfreich sein,
insbesondere um aus dem ersten Tief hinauszufinden und fähig zu
werden sich der Angst zu stellen.
In jedem Fall sollte eine medikamentöse Behandlung immer im
Zusammenhang einer Psychotherapie stehen. Medikamente wirken auf die
Symptome und Therapie wirkt auf die Ursache und deren Verarbeitung
sowie auf den Umgang mit der Störung.